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Bauprojekt Generalzolldirektion

„Die großen Kräne sind schon von Weitem gut zu sehen und zeigen: Es tut sich was an der Theodor-Haubach-Straße. Das bestätigt Ralf Uhl, Investor der Uhl Projektbau GmbH. Er errichtet dort den Neubau für die Generalzolldirektion. Anfang Februar hatten die Stadt und er verkündet, dass nach Abschluss aller Gespräche und Ausschreibungen mit den Rohbauarbeiten begonnen werden kann.

„Und es läuft. Die Erdarbeiten sind fertig, aktuell läuft die Fundamentierung“, berichtet Uhl. Ein großer Vorteil sei, dass das Betonwerk direkt daneben sei, da dadurch der aufwendige Materialtransport entfalle. Aktuell arbeite sein Unternehmen zudem an der Auftragsvergabe für die Schlüsselgewerke.

„Wir sind im Bauzeitenplan und mit dem Verlauf sehr zufrieden“, so Uhl. Sein Unternehmen aus Maikammer bebaut ein rund 11.000 Quadratmeter großes Grundstück. Im Neubau sollen rund 400 Mitarbeiter der Generalzolldirektion tätig sein. Bis April 2027 soll der Rohbau stehen, die Generalzolldirektion soll dann im Frühjahr 2028 bezogen werden können.

Die Investitionssumme liegt bei 41 Millionen Euro. Die Stadt spricht vom größten Immobilienprojekt in Neustadt seit Jahrzehnten. Die Uhl Projektbau GmbH wird das Gebäude errichten und übergeben; Eigentümerin ist dann die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.“

Quelle: Die Rheinpfalz, 30.03.2026 von Axel Nickel

Bauprojekt Generalzolldirektion

„Im Januar 2022 freute sich Neustadt über die gute Nachricht: Die Generalzolldirektion will in der Stadt bleiben und mit einem Neubau für bessere Arbeitsbedingungen für die rund 400 Mitarbeiter sorgen. Die Wahl fiel auf ein Grundstück in der Theodor-Haubach-Straße. Die Fläche liegt schon auf Lachen-Speyerdorfer Gemarkung. Zu finden ist sie von der Stadt kommend kurz vor der A65 als Abzweigung von der Speyerdorfer Straße. Die Stadt machte sich rasch auf den Weg und sorgte in den Gremien für die baurechtlichen Voraussetzungen, damit Investor Ralf Uhl loslegen kann.
Die Baugrube ist auf dem rund 11.000 Quadratmeter großen Grundstück auch schon länger zu sehen. Allerdings: In Sachen Bürogebäude tat sich dort nichts. Das war jedoch nicht die Schuld von Stadt oder Projektgesellschaft Uhl Real Estate GmbH (Maikammer), sondern lag an entsprechenden Abstimmungsprozessen mit verschiedenen Behörden auf Bundesebene und einer europaweiten Ausschreibung. Nun sind alle Verträge unterzeichnet und notariell beglaubigt sowie Genehmigungen eingeholt.
Ralf Uhl ist froh, die Gespräche mit den Bundesbehörden seien kräftezehrend gewesen. Der Vertrag sei mit Anhängen über 1000 Seiten stark. Zudem habe es schwierige millionenhohe Grund­erwerbskosten und Vorplanungen investiert. Umso wichtiger sei für ihn der nächste Schritt: „Jetzt können wir richtig loslegen.“ Ausdrücklich lobt die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, die ihm als Bauträger sehr gut unterstützt habe.
Ab Montag, 9. Februar, wird die Baustelle eingerichtet. Laut im Zuge der Uhl Real Estate GmbH soll der Rohbau bis April 2027 stehen. Die Generalzolldirektion soll dann im Frühjahr 2028 fertig umziehen können. Die Investitionssumme liegt bei rund 41 Millionen Euro – die Stadt spricht von größten Immobilienprojekt in Neustadt seit Jahrzehnten. Man habe in sehr moderner Bauweise geplant, bei dem ein Energiegeschossbereich gepackt wird und sich auf den zwei Etagen darüber Büros befinden, erklärt Zogea. Der Energie­standard sei extrem hoch. Das ist uns im Sinne der Nachhaltigkeit aber auch sehr wichtig“, betont Uhl. Auf dem Dach wird eine PV-Anlage (400 kWp) installiert, geheizt wird mit einer Wärmepumpe. Die Uhl Real Estate wird das Gebäude errichten und schlüsselfertig übergeben; Eigentümerin ist dann laut Kaufverträgen die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.
„Tolle Investition“
Neustadts Oberbürgermeister Marc Weigel ist ebenfalls froh, dass in Sachen Neubau der Generalzolldirektion nun endlich Klarheit herrscht. Er erinnert daran, dass Weigel auf dem Grundstück eine enge Vor-Ort-Infrastruktur gelegen wird. Nächstes Jahr sollen die Gehwege in der Theodor-Haubach-Straße erneuert werden, zudem werden in der Speyerdorfer Straße in der Fahrrichtung Bushaltestellen eingerichtet. „Das ist wichtig, damit der Standort per ÖPNV erreichbar ist“, so Weigel. Baudezernent Bernhard Adams ist überzeugt, dass der Neubau der Generalzolldirektion zu einer „weiteren Entwicklung des Gewerbegebiets an der Theodor-Haubach-Straße führen werde. Uhl bekräftigt: Das Projekt sei wichtig für die Region: er hoffe, dass er auch viele Aufträge an regionale Handwerksbetriebe vergeben könne.

Quelle: Die Rheinpfalz, Mittelhaardter Rundschau, von Axel Nickel